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Dienstag, 28. April 2026

Grado & Cividale

Das 18. Mal Gradourlaub (bei mir, bei Harald das 17.), wie das bei den Kindern ausschaut, da hab ich keinen Überblick, denn die waren ja einerseits nicht immer mit, andererseits durchaus auch das eine oder andere Mal ohne uns, und es ist ja egal. Sebi und Lisi holen uns um 9 Uhr ab, wir fahren gemütlich, legen Päuschen ein und ab Villach, sind wir zu fünft, denn dort wohnt unsere Juliane zur Zeit. Um 17:00 checken wir ein, nicht im Milano, sondern nur ein Gässchen weiter im Villa Carla, sehr ähnlich, schätze gleich alt, gleich in die Jahre gekommen, gleich groß und das Personal genauso nett, zuvorkommend, familiär. Schnell die Koffer ins Zimmer und Meer schauen.

es ist noch da



Eis kaufen beim Antoniazzi


Essen gehen, spazieren gehen, Glücklich sein und dann ins Bett

Der nächste Tag ist Samstag und Markttag (wir waren noch nie auf diesem Markt, ich glaub, wir waren auch noch nie an einem Samstag in Grado), der Markt ist auf jeden Fall so, wie ein italienischer Markt zu sein hat und wir verbringen quasi den ganzen Vormittag hier und kaufen auch ganz schön ein




Am Rückweg gehen wir an einer Baustelle (ich glaub vom neuen Parkhaus) vorbei und da verkommt diese Skulptur

  
vor 20 Jahren stand sie noch im Park

neben einigen Kaffeehaus und Barbesuchen müssen wir auf jeden Fall auch noch auf den Steg





Abendessen, Spazieren gehen, Eis essen, Spazieren gehen usw.

Den Sonntag und den Montag verbringen wir ähnlich, außer, dass wir den neuen "Wasserautomaten" auf der Isola della Schiusa suchen und finden und uns leider von Juliane verabschieden müssen, die hatte  nur übers Wochenende Zeit, aber wir habens alle sehr genossen













Schon ist Dienstag und Abreisetag, wir gehen noch ein letztes Mal auf die Diga uns vom Meer verabschieden und fahren ab






Ich hab mir noch einen Abstecher nach Cividale gewünscht, den machen wir auch 


eine wirklich schöne beeindruckende Stadt, aber natürlich, wie immer, wenn wir uns eine Stadt "auf dem Weg" anschauen, es ist zu kurz, wir sind zu wenig entspannt, es ist dieser Zwiespalt zwischen. "ich möchte die Zeit im Hier und Jetzt genießen" und "könn ma einfach endlich weiter fahren und bald zu Hause ankommen" <-- ich sollte es schön langsam besser wissen, nichts desto trotz: Was wir sehen - Schön!












Sonntag, 14. Dezember 2025

Paris Tag 05

Und schon ist der letzte Tag unserer Reise angebrochen, ein bisschen traurig bin ich, aber auch froh, ich glaub, ich brauch jetzt ein paar Tage in unserem Haus auf dem Land, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. 
Für heute haben wir noch einen gut getackteten Plan, denn unser Flug geht erst  um17:55. Wir wollen nach Clichy und Montmartre. Ich möchte Juliane den Ort zeigen, in dem ich im Sommer mit Lisi und Sebi (und auch sehr glücklich) war und Montmartre wollen wir beide noch einmal sehen und ein Kerzerl in "Eglise Saint Pierre" anzünden.
Wir trinken noch einmal einen letzten Kaffee in unserem nicht sehr einladenden Appartement und dabei stellen wir fest, auch wenns nicht wirklich gemütlich war, wir hatten alles, was wir brauchten, und wir hatten uns und PARIS hatten wir auch, und es fühlt sich schon sehr parisienne an, in einem winzigen Appartement im 6. Stock zu wohnen. Ja das wars jetzt also, Koffer sind gepackt, Tinkerbell ist ready to fly, die 111 Stufen müssen wir noch runter, es ist fünf Minuten vor 10:00.


geschafft:


Direkt vor unserer Haustüre wäre heute Markt, mit Koffern über den Markt zu schlendern fühlen wir aber nicht, also marschieren wir lieber gleich zum Franprix die Wohnungsschlüssel abgeben.




Und da kommt unser Plan ein bissl ins Schleudern, erst fällt der Bus mit dem wir zum City Locker fahren wollten einfach aus, wir warten auf den nächsten und fahren mit dem dann versehentlich eine Station zu weit. Also ein ganz schönes Stück retour marschieren und die Koffer und Rucksäcke einsperren. 


Trotzdem sitzen wir schon um 11:00 in der Metro Nr. 3, in Saint Lazare müssen wir umsteigen und, ja es gibt auch Metro Stationen, die nicht schön und einladend, sondern eher abstoßend und bedenklich aussehen




um 1/2 12 sind wir in Clichy, ich fühl mich wie zu Hause und ich zeige Juliane alles, wir gehen an meinem Hotel vorbei, durch den Park (da ist Weihnachtsrummel), bei einigen Restaurants vorbei und schließlich zu dem Sportplatz, mit den vielen schönen Streetartbildern vom Sommer.






Beim Eingang sitzt ein Wachmann, der uns gekonnt ignoriert, wir schauen uns alles an, als wir schließlich beginnen Selfies zu machen erhebt sich der Wachmann, ist auf einmal ganz freundlich und bietet uns an Fotos zu machen.



Jetzt noch über einen kleinen, feinen Weihnachtsmarkt schlendern, und kurz ins "Columbus" auf einen Coffee to go und einen Klobesuch



Das war auch schon unser Ausflug nach Clichy, aufs Land, mit der Metro Linie 13 fahren wir nach "Place de Clichy", es ist schon 13:15, recht viel Zeit haben wir nicht mehr.



Wir erklimmen Montmatre auf einer für mich neuen Route, vorbei an der "Ich Liebe Dich - Wand" geht es bergauf und bergauf, bis wir auf dem "Platz der Künstler" ankommen











Wir besuchen die Kirche "St.Pierre de Montmartre" und zünden zwei Kerzerl an, das war uns beiden wichtig, jetzt sind wir fast durch mit den Dingen, die wir heute noch unbedingt machen wollten.





Weihnachtsdeko in Montmartre

Der Eifelturm hüllt sich in Nebel

Sacre Coeur

ein Weihnachtsmänner-frauen-chor

Wir warten nicht, bis der Chor zu schmettern beginnt, sondern marschieren runter, Richtung Metro, auf halber Höhe packt Juliane unseren Sekt von Gestern Abend und zwei Pappbecher aus, wir stoßen auf diese wunderschöne, sehr harmonische Reise an und trinken im Gehen, weil schön langsam wirds eng mit der Zeit.




Jetzt noch mit der Metro zu unserem Schließfach, Koffer schnappen und mit der nächsten Metro zum Flughafen Orly fahren






Um 16:15 sind wir am Flughafen, Jause kaufen, einchecken, alles easy, nur hier ists mit der französischen Freundlichkeit nicht mehr so weit her, wir lassen uns die gute Laune aber nicht verderben, so schön wars, heim fliegen wir mit einer funkelnagelneuen Maschine von Transavia, wir starten und landen pünktlich und um kurz nach 22:00 bin ich daheim.