Juliane kocht Kaffee für uns, der Duft zieht sich durch die kleine Wohnung und macht sie gleich ein bisschen gemütlich. Gegen 10:00 machen wir uns auf den Weg (wir haben heute keinen fixen Termin).
Erst schlendern wir den Kanal entlang, bis dieser in der Erde verschwindet, könnte mir schon gut vorstellen, hier entlang zu shippern bzw. geshippert zu werden...
Zufällig (oder auch nicht) kommen wir bei einem schönen Second Hand Geschäft vorbei und zufällig find ich mir ein paar hübsche Stücke, dann machen wir noch einen Besuch im "Merci", einem echt coolen Laden, mit toller Einrichtung und ebenso tollem Warenangebot.
Jetzt sind wir reif für ein Frühstück (es ist eh schon 1/2 1 Uhr), wir kehren in einer Brasserie ein, auf Kaffee au Lait und Crepes.
Wir schlendern durch den "Jardin du Musee carnavalet" weiter zu "Uniqlo"
Hier ist es mit unserer Selbstbeherrschung vorbei, wir probieren dies und das und kaufen schließlich das und dies und noch ein bisschen mehr einfach ein, auch dieses Geschäft ist nicht nur ein Laden, sondern ein Gesamtkunswerk, ein wunderschöner Industriebau.
Nach unserem Großeinkauf fahren wir schnell mit dem Bus heim, unsere Beute abliefern
| Auf dem Weg zur Metro fällt uns diese Lokal auf, hier werden wir heute Couscous essen gehen |
Mit der Metro fahren wir zum "Centre Pompidou", das ist zwar zur Zeit geschlossen, aber auch von außen durchaus sehenswert
Besonders der Strawinski Brunnen hat es mir angetan
Wir schlendern durch die Gassen und kommen zufällig an einem mittelalterlichen Kreuzgang vorbei, hier werden Teppiche ausgestellt und (vermutlich auch) verkauft - wir sind ganz allein und lassen die Atmosphäre auf uns wirken
Auch an der "Halle des Blancs Manteaux" kommen wir zufällig vorbei und schauen uns ein bisschen um
Weil ja Dezember ist, ists natürlich um 17:00 schon richtig finster und so können die vielen Lichter der Stadt ganz besonders gut wirken
| Rathaus |

Vom Hotel de Ville (dem Rathaus) fahren wir mit der Metro zum Arc de Triomphe, und ja er ist mächtig, und ja der Kreisverkehr ist unglaublich, undurchsichtig, wie das funktioniert, aber er ist halt auch einfach nur ein kriegsverherrlichendes Denkmal und das Grab des unbekannten Soldaten (wir kommen gerade zur Kranzniederlegung zurecht) empfinde ich persönlich als scheinheilige Inszenierung
Wir fahren mit der Metro nach Concourt und gehen, wie schon am Nachmittag beschlossen, Couscous essen, fantastisch
Das Lokal ist schlicht und ohne Schnick Schnack eingerichtet, umso mehr flasht der Bildschirm auf dem Weg zum Klo




