Freitag, 7. Oktober 2022

Kreta Roadtrip Tag7

Ein letztes wunderbares Frühstück, ein letztes Mal die Katze streicheln, ein letzter kurzer Spaziergang durch Agia Galini und dann fahren wir Richtung Norden nach Katalagari





Unsere Unterkunft ist ein ganzes Stück von Archanes entfernt und leider noch nicht fertig. Also fahren wir mit dem Navi nach Archanes - eine Abenteuerfahrt, erst auf Sandstraßen quer durchs Gelände und dann in der Stadt angekommen durch steile Gässchen, die grad einmal so breit sind, wie unser Auto


Aber Sebastian fährt vorsichtig und souverän und nachdem wir einen Parkplatz gefunden haben, machen wir uns zu Fuß auf Erkundungstour: Wir finden Katzen, Hunde, Gässchen, kleine Läden, Grafittis und ein nettes Kafino unterm Blätterdach


























Zurück nach Katalagari in unser Hotel fahren wir auf einer asphaltierten Straße, etwas besser, viel weiter, aber noch immer auf Nebenstraßen, dabei wohnen wir direkt neben der Autobahn. Unsere Zimmer, nein Apartments sind fertig, wir checken ein, machen es uns gemütlich und fahren etwas später noch einmal nach Archanes, diesmal über die Autobahn, ist die weiteste, aber auch entspannteste Strecke. Wir suchen uns ein Restaurant mit überdachter Terrasse, denn es schaut nach Regen aus, der kommt dann auch, wieder zurück im Apartment beenden wir den Tag mit Raki auf unserer Terrasse bzw. unserem Garten













Donnerstag, 6. Oktober 2022

Kreta Roadtrip Tag6

Sonnenaufgangsblick aus dem Fenster


Blick aus dem Frühstücksraum


Unser Plan war ja, in Agia Galini wohnen und von da nach Prevelli zum Baden fahren, aber, diesen Plan haben wir ohne Wind bzw. Sturm gemacht. Unser Wirt meint Prevelli können wir vergessen, ebenso Matala oder Plakias, dort stürmt es überall, empfehlen könnte er aber Kali Limenes (das liegt günstiger) oder einfach (wenns nicht unbedingt Baden sein muss) Spili im Landesinneren. Also brechen wir auf Richtung Kali Limenes. Ab dem Kloster Odigitrias ist die Straße allerdings keine Straße mehr sondern nur mehr ein endlos scheinender, sehr sehr schmaler, steiler, staubiger Schotterweg, nach ca. 1 Kilometer beschließen wir, dass wir weder das Mietauto, noch unsere eigene Gesundheit, aufs Spiel setzen wollen und kehren um.


Wir machen Rast vor dem Kloster, da gibt es einen Imbissstand, zwei Hunde für Lisi, zwei Katzen für mich, ein Schaf, ein Pony, Getränke zu kaufen, Olivenbäume, die Schatten spenden - also es muss nicht immer Strand und Meer sein um uns glücklich zu machen







Das mit dem Baden haben wir also abgehakt, Zeit haben wir aber massig, drum fahren wir noch nach Spili. Hier erleben wir unsere ersten richtigen "Kretamomente". Gleich neben dem Parkplatz gibts ein Kafino und hier spricht die Wirtin kein Englisch, wir probieren es mit "unserem" Griechisch, bestellen 3 Cappuccini und einen Americano, bekommen tun wir 2 Cappuccini und einen Americano, aber das können wir klären und so bekomm ich auch noch meinen Kaffee und schließlich auch noch Feigen geschenkt und energisch gezeigt, wie man die richtig aufschneidet und isst. Dann kommt noch ihr Mann dazu, der kann Deutsch und nötigt Harald zu einem kleinen (brettleben vollen) Raki, Sebastian muss (darf) nichts trinken, weil er ja mit dem Auto fährt, Lisi und ich sind als Frauen sowieso außen vor - genauso war Kreta vor über 40 Jahren und ist es stellenweise offensichtlich noch immer




Wir erkunden Spili und finden winzig schmale Gassen in denen immer wieder Autos parken, ein Rätsel, ob die wohl hier vor Ort zusammen gebaut wurden?, außerdem ein Folkloremuseum mit einem launigen Museumsbesitzer, der uns Vieles zeigt und erklärt. Wir lernen den Unterschied zwischen Raki (griechisch), Ouzo und Raki (türkisch) kennen: alles ist Schnaps aus Weintrauben, nur wird beim türkischen Raki und beim griechischen Ouzo Anis zugesetzt und der Raki, den wir hier überall bekommen ist so eine Art "Hausbrand", so wie bei uns zu Hause Most nur mit mehr Prozenten ☺













Jetzt müssen wir uns noch den berühmten Venezianischen Brunnen anschauen und weil es wieder zu regnen beginnt gehen wir noch in ein anderes Kafino, da gibt es keine Speisekarte, wir sollen einfach sagen, was wir wollen...





Wir fahren nach Agia Galini zurück, begleitet von Regenschauern und spektakulären Regenbögen.
Zurück im Hotel muss ich noch einmal diesen Ausblick fotografieren und dann machen wir einen Strandspaziergang, es sind sogar Leute am Strand, einige sogar im Wasser, aber uns reizt es nicht

















Anschließend ein Bummel durch den Ort, sehr gutes Abendessen, heute gibts für alle Fisch bzw. anderes Meeresgetier, denn ab Morgen wohnen wir am Berg, und sehr viel Raki zum Abschluss.





Zurück in unserer Pension gleiches Abendprogramm wie Gestern