Unser letzter "richtiger" Paristag. Auf dem Plan stehen: Notre Dame, Ile de la Cite, Blumenmarkt am Place Louise Lepin, Trocadero und endlich der Eifelturm aus der Nähe.
Nach einem stärkenden Kaffee (danke Juliane) verlassen wir unser Appartement und fahren wieder einmal mit der Metro Linie 11, jeden Tag kommen wir irgendwann auf dieser Linie durch die Station "Arts et Metiers" und jedesmal fotografieren wir durch die offene Metrotür, weil die Station so besonders aussieht, sie ist total mit Kupfer ausgekleidet und mit Steampunkmotiven verziert, Erinnerungen an Jules Verne. Heute beschließen wir auszusteigen und uns die Station genauer anzusehen, wirklich faszinierend:
Nach genug und ausführlich schauen und fotografieren, fahren wir weiter bis Hotel de Ville:
Wir gehen rüber zum Rathaus, da steht, wie auch oft vor den Kaufhäusern, ein Typ von der Heilsarmee mit Glocke und Spendenbox (kenn ich nur aus amerikanischen Filmen).
Wir gehen in den Rathausshop, über den Weihnachtsmarkt und überqueren schließlich die Seine
Jetzt hätten wir wieder einmal Kaffee- bzw. Frühstücksgusto und finden ein zuckersüßes Kaffeehaus und Gott sei Dank ein letztes kleines freies Tischchen, an dem werde ich geparkt und die liebe Juliane holt uns Cafe, Croissant und Pain au Chocolat - französischer und romantischer geht gar nicht (ich liebe Paris - nur für den Fall, dass ich es noch nicht erwähnt habe)
Gut gestärkt gehen wir weiter zu Notre Dame, wir stellen uns aber nicht für eine Besichtigung an, sondern erklimmen die Tribüne gegenüber der beeindruckenden fast fertig renovierten Kirche.
wir verlassen die Insel über die nächste Brücke, sind jetzt am anderen Seineufer und befinden uns sofort auf einem süßen kleinen Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmann persönlich erkundigt sich nach meinem Befinden, das ist großartig und wird noch besser als wir uns Punsch kaufen, den wir im Weiterspazieren trinken, denn hier ist kein Pfand zu bezahlen.
| so eine schöne Metrostation Cite, da hätte sich ein unterirdischer Besuch gelohnt |
Oh, da drüben gäbe es eine "M. C. Escher - Ausstellung", aber, leider, das geht sich nicht aus.
Dafür gehen wir jetzt an die Spitze der Insel, dort steht eine rieige Trauerweide und es ist so friedlich, ruhig und magisch schön und mitten in der Stadt.
und gehen wieder einmal ins "Samartine" aufs Klo
Wir nehmen die Metro von Pont Neuf (La Monnaie - darum die Münzen!) aus und fahren nach Trocadero und hier ist uns der Eifelturm schon ganz schön nah.
Wir gehen über den Platz und direkt auf den Turm zu, es dämmert schon, und je näher wir kommen umso beeindruckender, dieser Blick, diese Konstruktion, so viele Fotografen, so viele TouristInnen... Ich hab den Eifelturm schon auf so vielen Bildern, in so vielen Filmen gesehen, und trotzdem, ich hab das Gefühl, dass dieses Erlebnis jetzt ganz exklusiv und einmalig, nur ich bzw. wir erfahren dürfen
Als wir unsere Reise geplant haben, war Julianes Frage an mich, ob ich denn gerne auf den Turm rauf möchte und ich war unsicher, ob mir das wichtig ist. Jetzt fragt sie wieder und meine Antwort ist eindeutig JA! Es ist mir wichtig. Wir stellen uns um Karten an, mit Lift kostet € 58,-- pro Person, zu Fuß nur die Hälfte, wir beschließen zu gehen, die Treppe befindet sich im Südpfeiler!
Um 18:00 (so wie zu jeder vollen Stunde) blinken die Lichter, das dürfen wir kurz vorm Aufstieg erleben. Bis zur 1. Etage sind es 364 Stufen, von der 1. zur 2. 381 Stufen, los gehts erst einmal bis zur ersten:
nach uns ausgiebig umsehen, erklimmen wir die Stufen bis zur 2. Etage, weiter geht es für uns heute leider nicht, denn die Spitze ist wegen Nebels gesperrt. Andererseits macht gerade der Nebel auch einen Großteil der Faszinaton aus
Der Blick auf die Stadt ist sowas von spektakulär, Paris im vorweihnachtlichen Lichtermeer, der Triumphbogen so weit weg und doch so riesig groß
Wir begeben uns Stufe für Stufe wieder nach unten und auch von hier fasziniert uns der Turm, die Lichtinstallationen und jetzt auch noch die Spiegelungen im Wasser. Neben uns tummeln sich ein paar Ratten, wir versuchen an Ratatouille zu denken
Wir verabschieden uns vom Eifelturm überqueren die Seine und kommen an der Flamme de la Liberte vorbei, hier liegen viele Blumen, nicht wegen der Flamme, sondern weil wir uns hier außerdem am "Diana Place" befinden, denn man sieht von hier aus zu dem Tunnel, in dem Diana damals verunglückte.
Aber wir haben Glück, ein freier Tisch in einem französchischen Lokal. zu trinken gibt es "St. Germain Spritz" (<- sehr zu empfehlen), zu essen bestell ich mir ein Boeuf bourguignon, das brennend serviert wird und auch sehr gut schmeckt
Nur noch wenige Schritte und 111 Stufen trennen uns von unserem Bett und einer guten Nacht





