Sonntag, 5. Juli 2026

Museumsbahn Kienberg -> Pfaffenschlag

Wir brauchen ja öfters ein bisschen länger, bis wir Geburtstagsgeschenksgutscheine einlösen. Die Fahrt mit dieser Museumsbahn hat Harald voriges Jahr vom großen Bruder und der großen Schwägerin zum 70er bekommen und nur 1 Jahr und ein bissl was später sind wir auch schon hier.
Hab gestern noch meine Lieblingstante und meinen Lieblingsonkel angerufen und die beiden sind spontan, die Tante fährt mit uns Zug, der Onkel holt uns später vom Bahnhof in Pfaffenschlag ab.



Abfahrt von Kienberg

Wir haben den Zug fast für uns allein


Als Ausgangspunkt der Museumsbahn gilt heute der Bahnhof Kienberg-Gaming. 

Kurz nach Verlassen des Bahnhofes quert die Bahn die Bundesstraße nach Gaming und wenig später, auf einer Stahlfachwerkbrücke, den Pockaubach und die Straße nach Gresten. Die Linienführung folgt ab hier bis zum Scheitelpunkt bei Pfaffenschlag einer steilen, bewaldeten Berglehne, an der zunächst die Haltestelle Gaming oberhalb des Ortszentrums erreicht wird. Das offenere Gelände bietet hier einen schönen Panoramablick über den Ort und die Kartause Gaming


Dann taucht der Zug in dichten Hochwald ein, immer wieder werden steile Felspartien in tiefen Einschnitten gequert. In diesem Abschnitt befinden sich die beiden Wahrzeichen der Bergstrecke, zwei stählerne Viadukte in Trestle-Bauweise, die in Österreich ansonsten nur bei der Stubaitalbahn zur Anwendung kam. Beide Brücken stehen unter Denkmalschutz.




Die Maximalsteigung beträgt in diesem steilsten Teilstück der Ybbstalbahn 34,4 ‰, das ist zugleich die stärkste Steigung aller Österreichischen Schmalspurbahnen mit einer Spurweite von 760 mm.

Hier sehen wir zur Straße, auf der uns der liebe Onkel begleitet



Und schon sind wir in Pfaffenschlag angekommen 



Jetzt geht es mit dem Auto nach Lunz am See (früher hatte der Zug, wir sind 1995 schon einmal, damals mit der Dampflok gefahren, Endstation in Lunz) und schauen uns das "Haus der Wildnis" an


Leider ist heute typisches "Museumswetter" und Ferien sind ja auch, darum ist das Museum gut besucht und manche Attraktion regelrecht belagert





Höhlenbärknochen

Nach dem Museumsbesuch lädt uns der liebe Onkel noch zum Mittagessen im Wirtshaus ein und danach gibts noch Kaffee und Kuchen in dem wunderbaren, bezaubernden Häuschen von Onkel und Tante




Zum Abschied noch ein Link zu Josis Elfengarten 2012 und einer zu einem Geburtstagsausflug 2016.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen