Wir haben (mit kurzen Unterbrechungen) gut geschlafen und erwachen gegen 8:00 irgendwo zwischen Straßburg und Paris, aber sicher schon in Frankreich .
Geplante Ankunftszeit wäre 9:38, also Zeit genug für Morgentoilette, Frühstück, unser Zeugs zusammenpacken
Wir haben Verspätung und nähern uns nur sehr langsam unserem Ziel dem Gare de l'Est, aber um 10:43 fahren wir endlich ein, der Bahnhof empfängt uns weihnachtlich geschmückt und mit seiner einzigartigen Architektur.
Juliane hat ein Schließfach (City Locker) gebucht und da bringen wir unsere Koffer und Rucksäcke gut unter, den Schlüssel für unser Appartement bekommen wir erst ab 14:00. Nur mehr mit leichtem Gepäck zieht es uns Richtung Seine.
Ein kurzer Auslagenstopp bei "Design & Nature" einem sehr besonderen Tierpräperator:
In der Galerie Vivienne befindet sich eine ganz wunderbare Papeterie - hier tätige ich meinen ersten Einkauf, 3 sehr kitschige Weihnachtskarten
Dann schlendern wir durch den "Jardin du Palais Royal", da schauts etwas dezemberlich grau aus, aber die Stimmung ist schön, so ruhig und entschleunigt und die Sonne überlegt, ob sie sich durchsetzen soll.
Wir kommen bei Emelies Appartement vorbei und durchqueren schließlich den Louvre, wie beeindruckend, wie schön
Bei der pont du Carrousel gehen wir runter zur Seine
Wir sind reif für eine Pause und essen unsere Schokoschnecken und jetzt kommt die Sonne kurz raus, als ob sie uns begrüßen möchte, oh, wie herrlich ist es hier
Wir wenden uns wieder nach links und besuchen das "Samaritaine" ein wunderschönes altes, exquisites Kaufhaus, in reinster Art Deco Architektur, mit Securities am Eingang und sehr schönen Damen an den einzelnen Verkaufstresen, ich fühl mich wie in einer Filmkulisse bzw. auf Zeitreise. Eine Verkäuferin spricht mich an (so nett und freundlich), ob ich das erste Mal in Paris bin und empfiehlt uns unbedingt ins oberste Stockwerk zu fahren wegen der tollen Architektur, das machen wir und aufs WC gehen wir auch (darum sind wir eigentlich hier)
Jetzt ist es schon 14:00, drum gehen wir zur Metro und kommen bei einem Photofix-Automaten vorbei
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| Das wollte ich immer schon einmal machen |
Unser Schlüssel ist in einem Geschäft in einem Schließfach hinterlegt, wir holen ihn und gönnen uns erst einmal einen Cappuccino
Dann fahren wir mit dem Bus zum Schließfach, holen unsere Koffer und fahren mit dem Bus wieder zurück, oh, was für eine bezaubernde Gegend, Juliane hatte recht, hier gefällt es mir, wir überqueren den Canal Saint-Martin
und zwei mal um die Ecke und wir sind auch schon da. Wir steigen die Wendeltreppe hoch zu unserer Wohnung für die nächsten Tage.
Das Haus ist schön, das Appartement wäre es grundsätzlich auch, ist aber schon ein bisschen abgewohnt und sehr klein. Gut, dass wir auch nicht gerade groß sind. Das ist die Aussicht (6. Stock, 111 Stufen)
Wir richten uns so gut es geht ein, das W-Lan funktioniert nicht, aber wir haben 1 Bett, 1 Regal, 1 Badezimmerchen, 1 kleine Küche, 1 Sofa, 1 wackeligen Stehtisch, 1 kleines Tischchen, Elektroheizkörper und ein WC. Juliane schreibt unserer Host wegen dem W-Lan, wir verlassen das Haus, gehen einkaufen (Wasser, Kaffee, Milch) und weiter in ein Koreanisches Restaurant, dort kaufen wir uns "Bupbap" zum Mitnehmen und gehen heim essen.
In der Zwischenzeit hat sich unsere Host gemeldet und meint am Besten FI ab- und wieder aufdrehen, das machen wir (macht Juliane!), funktioniert.
Zufällig les ich auf Instagram, dass man Anspruch auf 25% Entschädigung hat, wenn ein Zug mehr als 1 Stunde Verspätung hat.
Na bitte, dann hat sich die Zugverspätung heute vielleicht sogar bezahlt gemacht, Juliane füllt gleich das Online-Formular der ÖBB aus.
Um 22:00 fall ich ins Bett.




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