Dienstag, 16. Juli 2019

Island Tag 15

Ein letztes Mal aufstehen in Island, im Frühstücksraum
lernen wir ein deutsches Urlauberpaar kennen, sie sind
gestern erst angekommen (die Kinder schlafen noch), stehen
also am Anfang ihrer und wir am Ende unserer Reise.
So vergeht uns die Zeit rasch mit Erzählungen, Tipps, Schwärmereien und
über zwei auf dem Küchentisch ausgebreiteten Landkarten und vielem:
"das hat uns so gut gefallen" und "das müssts euch unbedingt anschauen"
und "habts das eh auch eingeplant?"...
außerdem freuen wir uns auch darüber 
endlich wieder deutsch zu sprechen.

Ab zur Autovermietung und mit
dem Shuttle zum Flughafen.


Montag, 15. Juli 2019

Island Tag 14

Unser vorletzter Islandtag beginnt
nebelig und nass, darum fahren wir
mehr oder weniger nonstop durch
bis Sandgerdi wo wir heute
unser letztes Quartier beziehen werden.

das Wetter und vor allem die Lichtstimmungen
faszinieren mich, wir machen doch noch
einen Stop - in Njardvik um
unser letztes Museum Viking-World zu besuchen




echt cool, vor allem ein original nachgebautes Wikingerschiff
mit dem im Jahr 2000 tatsächlich eine Überfahrt
von Reykjavik nach New York geschafft wurde.

In Sandgerdi schließlich denken wir erst, dass wir
auch hier auf ein Museum gestoßen wären, aber
nein, die liebevoll gestalteten Erkerfenster sind keine
Museumsschaufenster, sondern die Zimmer der
Bewohner des örtlichen Altenheimes.

Wir werden zu Kaffee und Kuchen eingeladen, lehnen aber dankend ab,
weil in Gardur gibts zwei Leuchttürme und ich hab große Lust
wenigstens einen Leuchtturm zu erklimmen.


erst auf den alten, kleinen, nicht mehr in Funktion stehenden
Leuchtturm steigen und ein bissl enttäuscht sein, die Luke ist zu.
Dafür wäre Kaffee und Kuchen inklusive, aber wir lehnen
dankend ab, denn jetzt haben wir richtig Hunger und
wollen im Röstin Restaurant unser letztes
Isländisches Abendmahl genießen.
Auf dem Weg dorthin besteigen wir wieder einmal ein 
ausgedientes Schiff.




...dann gehen wir sehr feines Lamm essen und sind ein
bisschen wehmütig...

Harald geht auf den Balkon rauchen, und da entdeckt er
Menschen auf dem großen Leuchtturm, und weil
er ein ganz Lieber und Guter ist, teilt er dieses Wissen mit mir.
Nach dem Essen muss ich also jetzt also auf einen
richtig hohen, noch im Betrieb befindlichen Leuchtturm steigen,
in jedem Stockwerk befinden sich interessante Ausstellungen
zu Island, Nordlichtern, Walen...
ich steig bis ganz hinauf und raus aus der Luke, bin
beeindruckt von dem Spiegelsystem und mach kein
einziges Foto davon, aber ich bin auch beeindruckt von der Aussicht
und davon, wie klein Harald ist...




Wir fahren zurück nach Sandgerdi, gehen noch einmal ausgiebigst 
spazieren, Sandgerdi ist ein Fischereihafen, das riecht und
sieht man deutlich und der einzige Grund warum
es hier ein guesthouse gibt, dürfte die Flughafennähe sein.
Aber gerade das gefällt uns gut, dass hier nichts auch nur
annähernd touristisch oder spektakulär ist,
wir kaufen Schokolade für die Familie
ein und schauen unserem Nachbarn noch lange beim
Dachdecken zu, denn dank der hellen Nächte hämmert er bis fast Mitternacht.

Zwei nette "Weisheiten" erwarten uns
im Badezimmer
 bzw. überm Bett

Sonntag, 14. Juli 2019

Island Tag 13

Wir sind an der Südküste angekommen,
somit schließt sich unser Kreis nun bald,
was gut ist, denn wir haben nicht mehr viel Zeit,
unsere Köpfe sind voll mit Bildern und Eindrücken,
aber für ein paar Highlights ist noch Platz.
"Peters Land" gleich neben unserem Quartier
Die beiden Kobolde, die ein Segelschiff in die
Tiefe ziehen wollen






und schließlich Papageientaucher (Puffins), die
es sich nicht nehmen ließen, für uns zu posen.

ein bisschen "schwarzer Strand" und Gischt



und noch mehr schwarzer Strand und die
weißen Basaltsäulen auf denen grad im Moment 
keine Touristen herum klettern.

ein bissl Streetart
ein Museum in Vik
der dritte "schwarze Strand"
Der "Elfenhügel" ganz in der Nähe unseres Quartiers

Samstag, 13. Juli 2019

Island Tag 12

Heute haben wir eine kleine Wanderung vor
im Skaftafell - Nationalpark
wollen wir den Svatifoss-Wasserfall besuchen.









Wir haben großes, großes Glück mit dem Wetter,
es schaut immer wieder nach Regen aus und
ist nebelig in der Ferne, aber relativ warm und zeitweise
sogar sonnig.
Und weils gar so schön ist hängen wir noch
eine zweite Wanderung an und marschieren zum
Gletscher.







Wir fahren weiter Richtung Vik, bleiben immer wieder
stehen und genießen dieses unglaubliche Land
mit seiner atemberaubenden Natur

 In Vik besuchen wir ein nettes Kaffeehaus und das
Heimatmuseum, in dem der Ausbruch des Katla
ausführlich behandelt wird.


Weiter ins Quartier, dort überrascht uns diese Aufforderung:
...aber wir folgen natürlich brav!